Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch, ein Spott der Leute und Verachtung des Volks.
Psalm 22:7 (Luther 1545)

Apologetik

Apologetik ist die Studie über das, was eine bestimmte Doktrine oder ein System des Glaubens richtig macht, und alle anderen, die sich nicht einig sind, unrichtig (oder um mehr direkt zu sein – falsch). Apologetik weist dann notwendigerweise auf die Irrtüme hin, die in den Doktrinen der anderen existieren. Ob wir es mögen oder nicht, es ist unausweichlich.

Es ist genauso unausweichlich, daß Apologetik darauf hinweist, was in den Doktrinen, die es verteidigt, richtig ist. Auf diese Art ist die Disziplin der Apologetik ein ausgezeichnetes Hilfsmittel, Doktrinen zu lernen und zu lehren. Das passiert aber nicht mit vielen, die sich in Apologetik engagieren. Für diese ist Apologetik eine legitime Art, etwas, das sie nicht mögen, fertig zu machen – und sagen, daß sie das alle "für den Herrn" machen.

In der Heiligen Schrift unterrichtet der Apostel Paulus Timotheus, daß er sich in die folgenden Art und Weise benehmen soll:

Flieh die Lüste der Jugend: jage aber nach der Gerechtigkeit, dem Glauben, der Liebe, dem Frieden mit allen, die den HERRN anrufen von reinem Herzen. Aber der törichten und ungebildeten Fragen meide dich; denn du weißt, daß sie nur Streit gebären. Ein Knecht aber des HERRN soll nicht streiten, sondern sanft mit jedermann, lehrhaftig, geduldig, mit Sanftmütigkeit anweisen diejenigen, die gegen sich selbst wenden, ob ihnen Gott vielleicht Buße gäbe die Wahrheit zu erkennen, und sich wieder fangen aus des Teufels Schlinge, die gefangen sind zu seinem Willen. (2 Timotheus 2,22-2, geändert)

Die oben erwähnte Lehre, die im ersten Jahrhundert gegeben ist, ist genauso anwendbar heute als damals. Die Hauptsache in Bezug auf Apologetik ist die Lehre, die man zu denen gibt, die eine Irrlehre halten. Das soll auf jeder Art eine Gelegenheit sein, die Wahrheit zu unterrichten, ob die Wahrheit der Heiligen Schrift von falscher Religion abhebend ist, oder vorführen, wie eine bestimmte Auslegung der Heiligen Schrift falsch ist. Schließlich gibt es keinen Fall, in dem jemand zu einem Verständnis von seinem Zustand bevor Gott steht, wenn man ihn nicht lehrt.

Für diejenigen, die behaupten, daß es "nicht christlich" ist, auf Fehlern und falsche Lehre hinzuweisen, und zu erklären, wie die Irrlehre irrisch ist, ist es lehrhaftig, vom Diakon Stephanus der Kirche Jerusalems zu lesen:

Stephanus aber, voll Glaube und Kraft, tat Wunder und große Zeichen unter dem Volk.Da stunden etliche auf von der Synagoge, die da heißet der Libertiner und der Kyrener und der Alexanderer und derer, die aus Zilizien und Asien waren, und bestritten mit Stephanus. Und sie vermochten nicht, zu widerstehen der Weisheit und dem Geiste, aus welchem er redete. (Apostelgeschichte 6, 8-10 geändert)

So kommt die Autorität für biblische Apologetik von der Heilige Schrift selbst:

Geliebte, als ich alle Eifer gab, euch zu schreiben von unser aller Heil, war es mir nötig, euch mit Schriften zu ermahnen, daß ihr ob dem Glauben kämpfet, der einmal den Heiligen gegeben ist. (Judas 3, geändert)

In Christus,

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